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Kredit Informationen

Kredit

Der Begriff Kredit wird im Sprachgebrauch in mehrfacher Bedeutung benutzt. Unter dem aus dem Französischen crédit und dem Italienischen credito verstehen wir heute den Kredit als Vertrauensvorschuss, den Kredit als Guthabenseite eines Kontos, den Kredit als Zur-Verfügung-Stellung von fremden Geldmitteln oder Sachgütern und auch den Kredit als gewährten Zahlungsaufschub, so auch als Stundung bezeichnet.

Am meisten verwendet wird der Kredit im Geldverkehr als eine Finanzierung für verschiedenste Verwendungszwecke mit der Vorgabe einer vereinbarten Rückzahlung. Meist wird diese Rückzahlung in mehrere Teilbeträge aufgeteilt und mit einem Zinsaufschlag belegt.

In der Wirtschaft spielt der Kredit eine große Rolle, sowohl im volkswirtschaftlichen Zusammenhang, als auch im privaten Geldverkehr. Dabei werden Kredite unter der Beteiligung der verschiedensten Geschäftspartner gegeben oder in Anspruch genommen. Unternehmen untereinander gewähren sich ebenso Kredite, wie Privatpersonen untereinander. Am bekanntesten sind die Kredite, die von Banken und Sparkassen an Unternehmen und Privatpersonen ausgereicht werden. In aller Regel unterliegen die Kreditvergabe und die Rückzahlung der Kredite strengen gesetzlichen und moralischen Regularien. Das Ziel dieser rechtlichen Rahmenbedingungen ist die Vermeidung von Kreditwucher und einer zunehmenden Zahlungsunfähigkeit.

 

Die überlassung zum Gebrauch von Geld und Sachgütern ist die häufigste Form der Kreditvergabe. So werden beispielsweise von Kreditinstituten Kredite zur privaten Verwendung angeboten, Handelstreibende geben Sachen zur persönlichen Nutzung in Teilzahlung mit oder ohne Anzahlung heraus. Diese Form der Kredite ist am stärksten vertreten und dementsprechend auch am bekanntesten. Im Regelfall erfolgt die Vergabe solcher Kredite gegen ein Entgelt, dass auch als Zins bezeichnet wird. Damit deckt der Kreditgeber sowohl einen Teil seines wirtschaftlichen Risikos, andererseits dienen die Zinsen auch der Abschöpfung von Gewinn aus dem Kreditgeschäft.

Rechtliche Grundlage für die Kreditvergabe und die Kreditannahme ist der Darlehensvertrag. Dieser regelt die Summe des gewährten Kredites ebenso, wie die Art und Weise der Rückgabe der zur Verfügung gestellten Geld- und/oder Sachwerte. Dazu kommt die Festschreibung der Zinsen und Bearbeitungskosten. Im Gegensatz zu anderen üblichen Verträgen kommt die Rechtswirksamkeit eines Darlehensvertrages erst mit der Auszahlung der Darlehenssumme zustande. Ab diesem Zeitpunkt laufen dann auch gesetzliche geregelte Rücktrittsfristen.

In der Abgrenzung zu Miete, Pfand und Pacht muss beim Kredit die Sache nicht zwingend als solche zurückgegeben werden, sobald das Vertragsverhältnis beendet oder erloschen ist. Dem Kreditnehmer selbst bleibt es überlassen, was er mit den Mitteln aus dem gewährten Kredit macht. Die Form der Rückgabe/Rückzahlung wird vertraglich geregelt.

Bei den Krediten wird üblicherweise in Privatkredite und Bankkredite unterschieden. Privatkredite sind dabei die überlassung von Geld oder Sachen zwischen Privatpersonen. Für den Verzicht des privaten Kreditgebers erhält dieser meist eine Entschädigung in Form von vereinbarten Zinsen. Eine Wertschöpfung im eigentlichen Sinne findet hier nicht statt. Anders beim Bankkredit. Dieser ist Teil der wirtschaftlichen Betätigung einer Bank oder eines Kreditinstitutes mit der Absicht der Wertschöpfung durch Zinsen und begleitende Kosten. Der Bank selbst entsteht in aller Regel durch die Kreditvergabe kein Verlust an Liquidität, da entstehende Kreditforderungen oftmals gegen Zentralbank- und Notengeld getauscht werden.

Das Darlehen ist die gebräuchlichste Form der Kredite, bei dem Sachgüter oder Geld den Besitzer wechseln. Zur Rückzahlung des Darlehens werden Tilgungsvereinbarungen getroffen. Diese Tilgungsvereinbarung ist meist als Ratenzahlung ausgestaltet und mit der Zahlung von Zinsen verbunden.

Kredite von Geschäftsbanken werden meist an Privatpersonen oder Geschäftskunden vergeben. Dabei unterscheiden sich Kredite für Privatkunden und Kredite für Geschäftskunden erheblich. Während Kredite an Privatkunden in aller Regel nur an abhängig Beschäftige und nicht Gewerbetreibende ausbezahlt werden, richten sich die Kredite für Geschäftskunden vornehmlich an selbständige Unternehmer und Freiberufler, die als Vollkaufleute auftreten. Bei Krediten an Privatkunden gelten die Bestimmungen des Verbraucherschutzes, die bei der Vergabe von Krediten an Geschäftskunden keine Anwendung finden.