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Ratenkredit Informationen

Ratenkredit

Der Ratenkredit ist ein typischer Kredit für Privatkunden, der von Filialbanken und den so genannten Direktbanken angeboten wird. In selteneren Fällen werden Ratenkredite auch an Freiberufler und selbständige Unternehmer gegeben, gelten dann aber meist als Kredit für Geschäftskunden und unterliegen damit abweichenden rechtlichen Regelungen.

Kennzeichnend für den Ratenkredit ist die Rückzahlung der Kreditsumme mit Zinsen in monatlich meist gleichbleibenden Teilzahlungsbeträgen, die hier auch als Raten bezeichnet werden. Dabei fällt der Anteil der Zinsen am Ratenbetrag mit zunehmender Rückzahlung, während die Tilgung selbst steigt. üblicherweise wird der Ratenkredit auch als Konsumentenkredit oder auch Anschaffungskredit bezeichnet. Das umschreibt das Bedarfsfeld der Ratenkredite am Besten, weil diese meist für die kurzfristige Anschaffung von Sachgütern vorgesehen sind. Spezielle Formen des Ratenkredites wie beispielsweise der Autokredit untermauern diese Annahme.

 

Als Geschäft zwischen darlehensgebender Bank und der Privatperson als Darlehensnehmer unterliegen die Ratenkredite als Kredite an Privatkunden den Bestimmungen des Verbraucherschutzrechtes. Dementsprechend sind auch die Darlehensverträge auszugestalten, die die Vergabe und Annahme eines Kredites zuzüglich der vereinbarten Zinsen und weiterer Kosten regeln.

Mit der Auszahlung der Kreditsumme tritt dann auch die gesetzlich vorgeschriebene Rücktrittsfrist von 14 Tagen in Kraft. In dieser Zeit kann der Kredit vom Kunden zurückgegeben werden, muss dann jedoch auch in voller Höhe ohne Zinsen aber mit Bearbeitungsgebühren an den Kreditgeber zurückerstattet werden. Abweichende Angebote der Kreditgeber sind möglich, sofern sie die gesetzlichen Vorgaben nicht unterlaufen. So sind auch Rücktrittsfristen von vier Wochen durchaus möglich.

Die Rückzahlung eines Ratenkredites folgt einem festen Schema. Dieses Schema wird von den vertraglich festgelegten Bedinungen bestimmt. So wirken sich die Höhe der Kreditsumme, die Höhe der Zinsen und die vereinbarte Laufzeit direkt auf die Ratenzahlung aus. Diese ist jeweils zu einem monatlich festgelegten Termin zu leisten und wird in aller Regel dem üblichen Girokonto des Kreditnehmers belastet. Zahlungsausfälle ziehen oftmals zusätzliche Kosten nach sich und führen unter bestimmten Umständen auch zur Kündigung des Ratenkredites durch den Kreditgeber. Dann sind nach einem erfolgten, rechtlich festgesetzten Mahnverfahren die restlichen Monatsraten zuzüglich eventuell weiterer Kosten auf einen Schlag fällig.

Viele Banken und Direktbanken bieten den privaten Kreditnehmern auch so genannte Zahlpausen an, bei denen die Rückzahlung des Kredites erst nach einer festgelegten Frist beginnen muss. Auch zwischenzeitliche Zahlpausen von 1 bis 2 Monatsraten jährlich werden zunehmend angeboten.

Für die Vertrauenswürdigkeit im Kreditgeschäft muss der Kreditnehmer oftmals Sicherheiten anbieten. Diese werden meist in Form eines festen, pfändbaren Einkommens oder auch in Form von Wohneigentum, Wertpapierdepots usw. akzeptiert. Nicht pfändbares Einkommen wie etwa Sozialleistungen werden in der Regel von den Kreditgebern der Ratenkredite nicht akzeptiert.

Weniger ausschlaggebend für den Abschluss eines Ratenkredites sind mögliche Anzahlungen. Auch wenn der Kreditnehmer damit zumindest teilweise seine Bonität unter Beweis stellen kann, bleibt der Ratenkredit davon selbst meist unberührt. Anzahlungen oder Schlusszahlungen verringern lediglich die eigentliche Kreditsumme selbst und wirken sich damit auch auf den Betrag der monatlichen Raten aus. Günstiger ist es in den meisten Fällen, einen Ratenkredit wirklich nur in der Höhe aufzunehmen, wie eigene liquide Mittel nicht zur Verfügung stehen.

Kann ein Ratenkredit aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr bedient werden, droht die Kündigung des Kredites durch den Kreditgeber. Dafür unterliegen die Geschäftsbanken rechtlichen Mindestanforderungen, die einzuhalten sind. So muss die Ratenzahlung mindestens zu zwei aufeinander folgenden Terminen ganz oder teilweise überfällig sein oder der Zahlungsrückstand mindestens fünf Prozent bei Laufzeiten über drei Jahren, darunter zehn Prozent, betragen. Ein dreistufiges Mahnverfahren muss die Kreditkündigung und die Folgen androhen.

In den letzten Jahren sind die Bedingungen für die Aufnahme von Ratenkrediten deutlich günstiger geworden. Unkompliziertere und schnellere Bearbeitungswege, kurzfristige Zusagen bei ausreichender Bonität, Umschuldungen und deutlich niedrigere Zinsen haben das Geschäft mit dem Ratenkredit für beide Seiten erleichtert.